Dieses „Angebot“ ist unterirdisch! Bei der 2. Tarifverhandlung am 27. Mai in Dietzenbach (Hessen) haben die Unternehmen bei der Bundestarifkommission für Entsetzen gesorgt. Sie fordern von euch Beschäftigten: Minus und Mehrbelastung!
In der zweiten Verhandlung am 30.05. in Heidenheim waren die Arbeitgeber nicht in der Lage, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.
Nach der Diskussion in den Betrieben haben in den letzten Wochen die bezirklichen Tarifkommissionen ihre Forderungsempfehlungen für die Branche Textile Dienste abgestimmt. Auf dieser Grundlage hat am Dienstag der Vorstand der IG Metall eine einheitliche Tarifforderung beschlossen.
Über 4000 Textilerinnen und Textiler haben bundesweit Druck auf die Arbeitgeber gemacht – mit den ersten Warnstreiks seit mehr als 30 Jahren.
Am 8. Mai fand in Frankfurt die 1. Tarifverhandlung in der laufenden Tarifbewegung statt. „Angemessen, notwendig und leistbar“ lautete unsere Forderungsbegründung.
In der zweiten Verhandlung am 30.05. in Heidenheim waren die Arbeitgeber nicht in der Lage, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Ab dem 1. Juni ging es nun in die Warnstreiks.
Im Tarifstreit um die Einkommen der Beschäftigten von Großwäschereien verschärft die IG Metall Rheine die Gangart.
Höhere Reallöhne und mehr Wertschätzung in den Großwäschereien für Krankenhäuser, Pflegeheime, Gastronomie und Berufsbekleidung: Die IG Metall hat für die Beschäftigten bei den Textilen Dienstleistern 4,6 Prozent mehr Geld in zwei Stufen durchgesetzt.
Bei einem Warnstreik haben am heutigen Donnerstag, 05. Juni 2025 rund 80 Beschäftigte von der Firma CWS Workwear in Lingen Druck auf ihre Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde ausgeübt.
Nachdem in der Tarifrunde für die Beschäftigten der Textil- und Bekleidungsindustrie auch die zweite Verhandlung in Ingolstadt ergebnislos verlief, hat die IG Metall NRW zu Warnstreiks in der Branche aufgerufen. Seit dem 1. März sind diesen Aufrufen rund 3500 Beschäftigte aus 50 Betrieben gefolgt.